Das grösste Land Afrikas und fast ohne Touristen: römische Städte, die weisse Hauptstadt und die schönste Sahara – Algerien ist etwas für Neugierige.
Foto: Sid Ahmed Saoud (Unsplash)
Ehrlich vorweg: Algerien war ich nicht, und es ist auch kein Land für den ersten Afrika-Urlaub. Aber zwei Freunde waren dort und kamen mit Fotos zurück, die ich nicht vergesse: die Kasbah von Algier über dem Meer, die römische Stadt Djémila ohne einen anderen Besucher, die Felstürme des Hoggar bei Tamanrasset.
Algerien ist für Individualreisende schwierig – das Visum braucht eine Einladung, viele Regionen dürfen nur mit Begleitung bereist werden. Deshalb lohnt sich eine organisierte Rundreise: Die Veranstalter kümmern sich um Visum, Guide und Genehmigungen, und man sieht in zwei Wochen Algier, Tipasa, Constantine und die Sahara.
Die Sahara ist der Grund, warum man hinfährt: Tassili n'Ajjer mit den Felsmalereien bei Djanet, die Dünen und Berge des Hoggar – Landschaften, die es in Marokko oder Tunesien so nicht gibt. Wer Wüste liebt, sagt: Algerien ist die Königsklasse.
Nur organisiert: Hotels in Algier und Constantine, Camps in der Sahara. Für Einsteiger: Algier plus Tipasa in fünf Tagen.
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