Bunte Kolonialgassen am Karibischen Meer, Kaffee an der Quelle und die Stadt, die sich neu erfunden hat – Kolumbien ist der Geheimtipp, der keiner mehr ist.
Foto: Jimmy Hu (Unsplash)
Ehrlich vorweg: Kolumbien kenne ich nur aus Erzählungen, aber die werden immer häufiger – das Land hat sich in zwanzig Jahren vom Niemandsland zum Lieblingsziel entwickelt. Cartagena ist der Grund, warum die meisten hinfahren: die ummauerte Altstadt mit Balkonen voller Bougainvillea, das Meer, die Musik.
Medellín, einst berüchtigt, ist heute die Stadt mit dem ewigen Frühling, Seilbahnen über die Hänge und einer Energie, die alle ansteckt. Die Kaffeeregion um Salento mit den Wachspalmen im Cocora-Tal ist grün und ruhig, Bogotá hat das Goldmuseum und die Altstadt La Candelaria.
Das Land ist günstig, das Essen gut, die Leute offen. Man reist mit Inlandflügen (kurz, günstig) und in den Regionen mit Bussen oder Fahrer. Für die erste Reise: Bogotá, Kaffeeregion, Medellín, Cartagena – zwei Wochen, auch als organisierte Rundreise.
Cartagena: Altstadt oder Getsemaní. Medellín: El Poblado oder Laureles. Salento: Dorf oder Finca in den Kaffeebergen.
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