Granitnadeln, Gletscher und Wind, der einen umwirft – Patagonien ist das Ende der Welt für Wanderer.
Foto: Bruce Chia (Unsplash)
Ehrlich vorweg: Patagonien kenne ich von Fotos von Freunden, die mit Wanderschuhen zurückkamen und von nichts anderem mehr sprachen. Der Fitz Roy bei El Chaltén auf der argentinischen Seite, Torres del Paine auf der chilenischen, dazwischen der Perito-Moreno-Gletscher – drei Höhepunkte, die sich in zwei Wochen verbinden lassen.
El Chaltén ist ein Wanderdorf: Tagestouren zur Laguna de los Tres unter dem Fitz Roy und zur Laguna Torre, ohne Eintritt, ohne Guide. Torres del Paine ist der Nationalpark mit dem «W»-Trekking (4–5 Tage mit Hüttenübernachtung) oder mit Tagesausflügen vom Hotel aus. Der Perito Moreno bei El Calafate ist bequem: Stege bis vors Eis.
Das Wetter ist die Herausforderung: Vier Jahreszeiten an einem Tag, Wind bis 100 km/h. Reservationen für Hütten und Camps im Torres del Paine sind Monate vorher nötig. Wer es bequemer will, nimmt eine organisierte Tour – oder die Kreuzfahrt durch die Fjorde von Punta Arenas nach Ushuaia.
El Chaltén: Dorf (zu Fuss zu den Trails). El Calafate: Zentrum. Torres del Paine: Refugios im Park oder Hotels in Puerto Natales.
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