Ein roter Monolith in der Wüste, der mit dem Licht die Farbe wechselt – das Rote Zentrum ist Australiens spirituelles Herz.
Foto: Ondrej Machart (Unsplash)
Ehrlich vorweg: Den Uluru kenne ich nur von Bildern – und von Freunden, die sagen, Bilder reichen nicht. Der Felsen ist 350 Meter hoch, neun Kilometer im Umfang und ändert mit dem Sonnenstand die Farbe von Braun über Orange bis Violett. Das Ritual: abends am Sunset-Parkplatz mit Sekt, morgens vor Sonnenaufgang wieder dort.
Dazu gehören die Kata Tjuta (Olgas), 36 Felskuppen mit der Wanderung durch das Tal der Winde, und drei Stunden entfernt der Kings Canyon mit dem Rim Walk über die rote Schlucht. Alles liegt im Nichts: Alice Springs ist 450 Kilometer entfernt, der nächste Flughafen Ayers Rock direkt am Resort.
Der Aufstieg auf den Uluru ist seit 2019 verboten – er ist den Anangu heilig. Stattdessen der Base Walk rund um den Felsen (10 km, früh morgens), Führungen mit Aborigines und das Lichtkunstwerk «Field of Light». Teuer ist alles, aber die meisten sagen: drei Tage, die man nicht vergisst.
Ayers Rock Resort (Yulara) – alle Preisklassen vom Camping bis zur Luxuslodge, der einzige Ort am Felsen.
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