Spanien · Europa

Andalusien

Von der Costa del Sol nach Gibraltar, Ronda, Jerez und Córdoba – mit dem Auto durch den Süden Spaniens, zwischen Sherry, Olivenhainen und maurischen Palästen.

Beste ReisezeitMärz bis Juni und September bis November; im Winter mild an der Küste, in Córdoba kühl und leer
Empfohlene Dauer7–10 Tage mit Standort an der Küste und Tagesausflügen
Preisniveaumittel – Essen und Hotels im Hinterland sehr günstig

Warum Andalusien?

Andalusien ist das Spanien, das man im Kopf hat: weisse Dörfer, Flamenco, Sherry, Stierkampfarenen, maurische Paläste – und dazu 300 Sonnentage. Ich habe mich in Estepona einquartiert, an der ruhigeren Seite der Costa del Sol, und von dort Tagesausflüge gemacht: Gibraltar in 40 Minuten, Ronda in einer Stunde, Jerez in zwei, Córdoba in drei. Vom Balkon sah ich jeden Abend die Sonne hinter dem Felsen von Gibraltar untergehen, und bei klarer Sicht dahinter die Berge Marokkos.

Die Ausflüge sind alle verschieden: Gibraltar ist ein Stück England mit Affen, Ronda thront auf einer 120 Meter tiefen Schlucht, Jerez ist die Stadt des Sherrys und der Pferde, und Córdoba hat mit der Mezquita das vielleicht beeindruckendste Bauwerk Spaniens – eine Moschee mit 850 Säulen, in die man eine Kathedrale hineingebaut hat.

Dazwischen die Landschaft: Olivenhaine bis zum Horizont, der schwarze Osborne-Stier an der Autobahn, Korkeichen und Windräder. Andalusien fährt man am besten selbst.

So buche ich Andalusien

Ich wohne im Grand Hotel Las Dunas in Estepona, direkt am Meer – buchbar über Booking.com (meine Hotelseite unten). Ohne Auto geht in Andalusien wenig: Den Mietwagen vergleiche ich bei Discover Cars und hole ihn am Flughafen Málaga ab, von dort ist man in einer Stunde in Estepona. Für die Mezquita in Córdoba, die Alhambra in Granada (Monate im Voraus!) und die Bodega-Führung in Jerez buche ich die Tickets vorab über GetYourGuide – vor Ort steht man sonst an oder bekommt keine mehr.

Wer alles selbst organisiert: Mezquita-Tickets gibt es online bei der Kathedrale, Bodega-Führungen direkt bei González Byass oder Tío Pepe, und nach Gibraltar fährt man bis La Línea, parkt dort und geht zu Fuss über die Grenze – mit dem Auto hinein lohnt sich nicht.

Meine Tipps für Andalusien

  • Gibraltar zu Fuss: Auto in La Línea parken, Pass mitnehmen, über die Landebahn laufen – und oben am Felsen die Affen nicht füttern, sie klauen alles.
  • Ronda früh am Morgen: Die Busse aus Málaga kommen ab elf, dann ist die Brücke voll. Vorher hat man die Aussicht fast für sich.
  • In Jerez eine Bodega besuchen und Fino oder Manzanilla gut gekühlt zu Tapas trinken – mit dem süssen Sherry von früher hat das nichts zu tun.
  • Córdoba: Die Mezquita öffnet um 10 Uhr, Montag bis Samstag zwischen 8.30 und 9.30 ist der Eintritt gratis – aber ohne Führung und mit wenig Zeit.
  • Jamón im Supermarkt kaufen, nicht im Souvenirladen: Ein ganzer Ibérico-Schinken kostet dort 60 bis 200 Euro, vakuumiert übersteht er die Heimreise.

Meine Fotos aus Andalusien

Costa del Sol: Estepona und Marbella

Gibraltar

Ronda

Jerez de la Frontera

Córdoba

Unterwegs

Wo übernachten?

Estepona ist der ideale Standort: ruhiger als Marbella, günstiger als Puerto Banús, mit einer hübschen Altstadt und einem Hotel, das ich selbst kenne – das Grand Hotel Las Dunas direkt am Strand, mit dem Sonnenuntergang über Gibraltar vom Balkon.

Zweiter Tipp in Estepona, vor allem zum Überwintern: The Flag Hotel (nur für Erwachsene). Und wer mit dem Auto von Norden anreist, übernachtet unterwegs im Parador de El Saler bei Valencia – mit Golfplatz und Strand.

Unterkunft in Andalusien finden

Ich vergleiche Hotels und Apartments fast immer auf Booking.com – mit echten Bewertungen und meist kostenloser Stornierung.

Unterkünfte in Andalusien ansehen Auf Hotels.com vergleichen Ferienwohnung auf Vrbo
Affiliate-Links: Bei einer Buchung erhalte ich eine kleine Provision – für dich ändert sich der Preis nicht, manchmal bekommst du sogar noch einen zusätzlichen Rabatt. Hotels.com lohnt sich zum Preisvergleich und für das Treueprogramm (jede zehnte Nacht gratis), Vrbo für Ferienhäuser und Apartments.
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