Wasserfälle, Gletscher, Vulkane und Nordlichter – Island ist eine Reise auf einen anderen Planeten.
Beste ReisezeitJuni bis August (Mitternachtssonne) oder September bis März (Nordlichter)
Empfohlene Dauer8–10 Tage für den Süden, 12–14 für die Ringstrasse
Preisniveauhoch
Warum Island?
Nirgends habe ich auf so wenig Strecke so viel Landschaft gesehen: Der Wasserfall Skógafoss donnert 60 Meter in die Tiefe, dahinter liegen schwarze Strände, Gletscherzungen und die Eisberge der Lagune Jökulsárlón – alles an einer einzigen Strasse.
Island ist teuer, aber die Natur kostet nichts. Mit einem Mietwagen und einem Zelt oder einfachen Gästehäusern bleibt das Budget im Rahmen. Benzin und Essen sind die grössten Posten.
Die Islandpferde am Strassenrand sind neugierig und zutraulich – ein Halt gehört dazu. Füttern aber bitte nicht, auch wenn sie noch so bettelnd schauen.
So buche ich Island
Island ist ein Selbstfahrer-Land, aber das heisst nicht, dass man alles einzeln zusammensuchen muss. Am besten gefahren bin ich mit spezialisierten Anbietern, die Island kennen: Sie stellen Mietwagen oder Camper, Hotels und Touren zu fairen Preisen zusammen, und man hat vor Ort einen Ansprechpartner, wenn das Wetter die Pläne ändert. Diese Anbieter empfehle ich – über die Links kommst du direkt zum Angebot:
Wer lieber alles selbst zusammenstellt, kann das natürlich auch: Route wählen, Hotels einzeln reservieren, Auto am Flughafen abholen. Es braucht etwas mehr Zeit, funktioniert aber gut – die Hotel-Tipps unten und der Mietwagen-Vergleich helfen dabei. Nur von den anonymen Paketanbietern, die für dieselben Hotels und Autos das Doppelte verlangen, rate ich ab.
Rundreisen, die ich empfehle
Wer nicht selbst fahren will: Das sind die meistgebuchten Island-Rundreisen auf TourRadar – alle ab Reykjavík, mit Guide, Hotels und Frühstück, die Ringstrasse in sechs bis acht Tagen.
Preise sind Richtwerte, umgerechnet aus den TourRadar-Preisen (Stand November 2026, pro Person im Doppelzimmer, Kurs 1 US$ = 0.82 CHF); den genauen Preis in Franken zeigt TourRadar beim Klick, kostenlose Stornierung je nach Veranstalter. Veranstalterfotos von TourRadar, die anderen Bilder sind meine eigenen. Affiliate-Links: Buchst du über einen dieser Links, erhalte ich eine kleine Provision – für dich ändert sich der Preis nicht, manchmal bekommst du sogar noch einen zusätzlichen Rabatt.
Meine Fotos aus Island
Alle Bilder habe ich selbst gemacht – unterwegs mit dem Mietwagen auf dem Golden Circle, an der Südküste bis zur Gletscherlagune und in Reykjavík.
Geysir Strokkur – alle paar Minuten ein Ausbruch
Strokkur im Geysir-Gebiet am Golden Circle schiesst alle 5–10 Minuten eine Wassersäule bis 20 Meter hoch – am besten ein paar Ausbrüche abwarten.
Golden Circle und Südküste
Kerið – der Kratersee am Golden Circle, rote Lava rund um türkisblaues Wasser.Eyjafjallajökull – der Vulkan, der 2010 den Flugverkehr lahmlegte; das Besucherzentrum liegt direkt an der Ringstrasse.Schwarzer Lavastrand an der Südküste – die Wellen sind hier gefährlich, nie mit dem Rücken zum Meer stehen.Pause auf dem Lavafels am schwarzen Strand.Lupinen, so weit das Auge reicht – im Juni und Juli färben sie halb Island violett.Wegweiser im Skaftafell-Nationalpark – Ausgangspunkt für Gletscherwanderungen.Vor der Gletscherzunge Svínafellsjökull.Jökulsárlón – Eisberge treiben aus der Gletscherlagune ins Meer.Diamond Beach: die Eisbrocken aus der Lagune landen auf dem schwarzen Sand.Papageientaucher brüten im Sommer an den Klippen – ganz nah, aber bitte Abstand halten.Puffin am Klippenrand – von Juni bis Anfang August sind sie da.Im Innern eines Torfhauses – so haben die Isländer jahrhundertelang gewohnt.Blaue Lagune bei Grindavík – milchig-blaues Thermalwasser mitten im Lavafeld.
Reykjavík
Hallgrímskirkja – das 74 Meter hohe Wahrzeichen Reykjavíks; die Fassade ist den Basaltsäulen der Insel nachempfunden, vom Turm hat man den besten Blick über die Stadt.Die Regenbogenstrasse Skólavörðustígur führt direkt auf die Hallgrímskirkja zu.Buntes Reykjavík – kaum ein Haus ohne Farbe.Street-Art am Laugavegur, der Einkaufsstrasse der Hauptstadt.Café Babalú – kleines, schräges Café am Skólavörðustígur, Kuchen und Suppe sind top.Blaues Holzhaus in der Altstadt – typisch: Wellblech, kräftig gestrichen.Rotes Holzhaus mit Garten mitten in Reykjavík.Schwarzes Holzhaus in Reykjavík.Ingólfur Arnarson, der erste Siedler Islands, auf dem Arnarhóll über dem Hafen.Jakobsmuscheln – in Island täglich frisch, aber viel kleiner als die, die man bei uns kennt.Fish and Chips mit Kabeljau – das Standardgericht, überall gut.
Natur, Tiere und Jahreszeiten
Islandpferde am Strassenrand: neugierig, zutraulich, überall.Schneebedeckte Berge im Norden – auch im Juni kann es hier noch weiss sein.Islandpferde im Schnee – sie bleiben das ganze Jahr draussen.Birkenwald mit Lupinen – einer der wenigen Wälder der Insel.Weidenkätzchen im isländischen Frühling.Islandhunde – die alte Hirtenhunderasse der Insel, freundlich und neugierig wie die Pferde.
Meine Tipps für Island
Mietwagen mit Allrad, wenn Hochlandpisten (F-Strassen) geplant sind; für die Ringstrasse reicht ein normales Auto.
Wetter stündlich prüfen (vedur.is) – es ändert sich schneller, als man denkt.
Blaue Lagune ist schön, aber teuer. Die Sky Lagoon bei Reykjavík oder die lokalen Schwimmbäder sind die entspanntere Alternative.
Wo übernachten?
Sechs Hotels entlang der Ringstrasse, in denen ich selbst übernachtet habe – von der Blauen Lagune im Uhrzeigersinn über Reykjavík, die Südküste und die Ostfjorde bis in den Norden. Alle sind direkt auf Booking.com buchbar; im Sommer Monate im Voraus reservieren.
Affiliate-Links: Bei einer Buchung erhalte ich eine kleine Provision – für dich ändert sich der Preis nicht, manchmal bekommst du sogar noch einen zusätzlichen Rabatt. Hotels.com lohnt sich zum Preisvergleich und für das Treueprogramm (jede zehnte Nacht gratis), Vrbo für Ferienhäuser und Apartments.