Eine Insel wie ein kühleres, wilderes Australien: Wälder, einsame Strände und das beste Essen des Landes – Tasmanien ist der Geheimtipp für die zweite Australien-Reise.
Foto: Sam Mozaffari (Unsplash)
Ehrlich vorweg: Tasmanien kenne ich nur, weil Freunde, die schon zweimal in Australien waren, beim dritten Mal nur noch dorthin fuhren. Die Insel ist so gross wie die Schweiz und hat 500'000 Einwohner – Strassen ohne Verkehr, Nationalparks ohne Menschen, Wombats am Wegrand.
Die Rundfahrt beginnt in Hobart mit dem Salamanca Market am Samstag und dem MONA, dem verrücktesten Museum der südlichen Halbkugel. Dann die Ostküste hinauf: Freycinet mit der Wineglass Bay, die man vom Aussichtspunkt oder mit einer Stunde Abstieg vom Strand aus sieht, die Bay of Fires mit den orangen Flechtenfelsen, und über Launceston nach Cradle Mountain, dem Wanderberg im Nordwesten.
Tasmanien ist Genussland: Austern, Lachs, Käse, Whisky und Wein aus dem Tamar Valley. Das Wetter ist unberechenbar wie in Schottland, auch im Sommer – Schichten einpacken. Zehn Tage mit dem Mietwagen reichen für die Rundfahrt; von Melbourne ist es eine Flugstunde oder die Nachtfähre mit Auto.
Hobart: Battery Point oder Salamanca. Freycinet: Coles Bay. Cradle Mountain: Lodges am Parkeingang (früh buchen).
Ich vergleiche Hotels, Apartments und Gästehäuser fast immer auf Booking.com – mit echten Bewertungen und meist kostenloser Stornierung.
Unterkünfte in Tasmanien ansehen Auf Hotels.com vergleichen Ferienwohnung auf Vrbo